Eintritt des Trauerfalls - Viele Dinge müssen bei Eintritt des Trauerfalls beachtet werden.
 


 
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Checkliste für den Trauerfall
Im konkreten Trauerfall müssen viele Dinge bedacht werden. Deshalb ist es sicherlich wichtig, früh - wenigstens ungefähr zu wissen -, was auf einen zukommen wird.
Jedem Einzelnen ist bewusst, dass das Sterben zum Leben dazu gehört. Dennoch ist man meist mit der Situation des Todesfalls überfordert. Vor allem amtliche Regularien müssen im Trauerfall geregelt werden.




Die Bestattung muss organisiert werden. Generell können viele Bereiche einer Bestattung bereits über den Abschluss einer Sterbegeldversicherung geregelt werden. Doch an welche Formalien und Vorgaben müssen die Hinterbliebenen achten? Welche rechtlichen Vorgaben müssen eingehalten werden?

Die folgenden Punkte sollen Ihnen einen schematischen Überblick geben, welche Formalitäten im Trauerfall geregelt werden müssen:

Trauerfall - Benötigte Unterlagen

Eintritt des Trauerfalls - Was nun?

In Deutschland sind die Bestattung und der Bestattungsvorgang rechtlich geregelt. Lebenspartner, Kinder oder andere Personen mit denen ein Verwandtschaftsverhältnis existiert, müssen für die Einhaltung dieser rechtlichen Vorgaben sorgen. Dabei obliegt es den Hinterbliebenen den Umfang und die Ausstattung einer Bestattung zu bestimmen, sofern von der verstorbenen Person keine Regelungen oder Verfügungen an einen Bestatter getroffen wurden.

Benötigt wird der Totenschein. Bei dem Totenschein handelt es sich um eine öffentliche Urkunde, die den Tod eines Menschen mit der Angabe von Personalien, Ort und Todeszeitpunkt wiedergibt. Dieser Totenschein wird von dem behandelnden Hausarzt oder einem hinzugezogenen Notarzt ausgestellt und dient somit als offizielle Bescheinigung für den Todesfall.

Sollte der Sterbefall in einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus eingetreten sein, wird die Verwaltung dieser Einrichtung dafür sorgen, dass die Feststellung des Todes durch einen Mediziner vorgenommen wird.

Nach der Vorlage des Totenscheins bei dem örtlichen Standesamt erhalten Sie eine Sterbeurkunde, die für die weitere Bearbeitung der Nachlassverwaltung und Organisation der Bestattung notwendig ist. Die Sterbeurkunde ist bei der Regelung des Nachlass in Form von Kündigung der bestehenden Wohnverhältnisse, Versicherungs-Beitragszahlungen, Telefon und sonstigen dauerhaften Verpflichtungen als Dokument anzufügen. Es empfiehlt sich hierbei bis zu 10 Exemplare der Sterbeurkunde anzufordern.

Keinen Zugriff haben Sie zunächst auf die Konten der verstorbenen Person. Hierzu muss nach Vorlage des Totenscheins ein Erbschein bei dem zuständigen Nachlassgericht beantragt werden. Erst dieser ermöglicht den Zugriff auf Konten, Versicherungsleistungen und alle anderen Bestandteile des Nachlasses. Die Erbfolge ist abhängig vom Testament der verstorbenen Person, sollte es keine Verfügung geben, gilt die gesetzliche Erbfolge.

In den meisten Fällen wird eine Erdbestattung gewählt, häufig wird auch eine Beisetzung nach Feuerbestattung gewünscht. Für beide Bestattungsarten wird ein Sarg und eine Grabstelle auf einem Friedhof benötigt. Die Regelungen hierzu sind von den lokalen Behörden abhängig, meist jedoch muss ein Nutzungsrecht für eine Grabstelle auf Zeit (15 - 30 Jahre) erworben werden.

Eine Verlängerung ist in der Regel möglich, diese muss zum Ablauf mit der Friedhofsverwaltung neu vereinbart werden. Eine Bestattung auf einem privaten Grundstück oder das Verstreuen der Asche an einem beliebigen Platz ist jedoch nicht erlaubt. Die Möglichkeit einer Seebestattung an extra dafür ausgewiesenen Punkten ist an speziell dafür ausgegebenen Plätzen möglich, muss jedoch vorher beantragt werden. Bei der Organisation ist der von Ihnen beauftragte oder vom Verstorbenen verfügte Bestatter behilflich.

Informieren Sie sich über die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten- und Arten.

Bestattungsarten: Verschiedene Bestattungsarten im Überblick

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